Geschrieben von Jott am 29. November 2009 | keine Kommentare
Google Wave… aaaha…. hmmhmmm…
Seit ein paar Monaten hab ich nun also diesen Account.
Google Wave.
Wow.
Hallo? Jemand da?
Es ist schon so viel über Google Wave geschrieben worden, ich erspare mir und euch also eine weitere Erklärung. Nur so viel: Es soll der nächste große Wurf von Google sein. Nichts weniger als eine neue Art der E-Kommunikation. Email war gestern, die Zukunft gehört Google Wave!
Nun… Vielleicht bin ich aber auch nicht der Richtige Betatester. Mit Müh und Not habe ich jetzt fünf, sechs Kontakte gefunden. Klar, es ist eine sog. closed Beta, also tummeln sich dort noch nicht so viele Mitmenschen, viele Funktionen sind noch nicht freigeschaltet, wirklich viel kann man auch noch nicht machen. Im Moment ist es noch nicht viel mehr als ein Chat-Client.
Aber man erahnt schon das Konzept und die Möglichkeiten, die das System irgendwann mal haben wird.
Also: Wenn ihr Interesse habt, das Ganze selbst auszuprobieren und die “Revolution” selbst einleiten wollt: Ich habe noch 21 (einundzwanzig) Einladungen zu vergeben (Aktueller Stand links in der Seitenleiste…)!
Bei mir und vielen anderen siehts zur Zeit eher noch so aus:

UPDATE:
Und schwupps, habe ich doch noch die erste für mich interessante Wave gefunden zum Thema Geocaching
Geschrieben von Jott am 5. September 2009 | keine Kommentare
Das ist sie nun also, euer neues Flaggschiff im Untergrund…
Am letzten Wochenende hatte ich das Vergnügen und die Ehre, die U55 befahren zu dürfen…
Welch Rausch der Geschwindigkeit! Welche Eleganz bietet sich hier dem Auge des staunenden Betrachters, der sowas in der Provinz nicht zu sehen bekommt! Wie im Flug vergeht die Zeit auf dieser Strecke, diesen gefühlten … 200 Metern? Was für eine clevere Idee, die Strecke nicht an das restliche Netz anzuschliessen… So sieht der ortsfremde Reisende beim Wechseln zur S-Bahn endlich auch mal den Prachtboulevard “Unter den Linden”! Was ist uns da früher alles entgangen!

Man muss sich das vorstellen: Erst Mitte der 1950er Jahre begannen die ersten Planungen und schon heute ist dieses metallgewordene Wunderwerk fertig und bereit, Millionen von Berlinern und Gästen der “Weltstadt mit Herz” bequem in zwei Minuten vom Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor und zurück zu bringen. Doch damit nicht genug: Auf halber Strecke läd die Haltestelle “Bundestag” zum verweilen ein (In dieser Haltestelle -fertiggestellt, aber ohne Gleise…- hab ich vor ca. 8 Jahren mal eine wirklich schöne Ausstellung gesehen)
Berliner, lasst euch nur nicht von diesen Querulanten und Lästerern beeindrucken. Diesen Miesepetern, denen die Summe von 320.000.000 € viel zu viel ist für ein Prestigeobjekt aus Kohl´schen Zeiten… Diesen Zufussgehern, die behaupten, die Strecke in 5 Minuten zurücklegen zu können…
Ich war jedenfalls schwer begeistert… So begeistert, dass ich die Strecke direkt 4 x gefahren bin, um auch wirklich alle Einzelheiten geniessen zu können!
Geschrieben von Jott am 3. Januar 2007 | keine Kommentare
Was macht man mit einer Hochbahnlinie, die nicht mehr benötigt wird…
In einer Stadt, in der jeder Quadratmeter freier Fläche heiß umkämpft ist…
In einer Stadt, in der jeder Quadratmeter Grünfläche benötigt wird…
Man baut einen “Hochpark”, ganz einfach!
Die New Yorker “High Line”, 1929 hauptsächlich für den Güterverkehr erbaut, erstreckt sich von der 34th Street in Hells Kitchen bis zur Gansevoort Street im West Village und verband die Lagerhäuser und Industriebetriebe mit dem Güterbahnhof der Pennsylvania Station. Im Laufe der Jahre wandelte sich das Stadtbild, der Stadtteil wurde von Künstlern und Galeristen entdeckt. 1980 fuhr der letzte Güterzug, seitdem liegt die Strecke brach…
Noch.
Denn wo einst Schienen und Güterzüge das Bild bestimmten, soll nach dem Willen vieler New Yorker ein geniales Renaturalisierungsprogramm die öde Industrieruine in einen Park verwandeln.
Die
Friends of the High Line haben ein entsprechendes Konzept entwickelt und am 10. April 2006 war nach langem Hin und Her endlich Baubeginn. Bilder vom Umbau hier.
Alle Bilder © Friends of the high line