Geschrieben von Jott am 30. Dezember 2009 | keine Kommentare
Ein Buffet ist aufgebaut, mit Sandwiches und Salaten. Links steht eine dieser großen Kaffeemaschinen, an denen man sich eine Latte zapfen kann… mache ich aber nicht, sieht kompliziert aus.
Überhaupt bin ich doch recht eingeschüchtert von der geschäftigen Atmosphäre, die mich umgibt. Ständig laufen Mitarbeiter und Musiker vorbei, fehlt nur noch Kenneth, der Page, denke ich kurz…
Die Proben für die Aufzeichnung dieser sehr berühmten amerikanischen Late-Night Show sind in vollem Gange. Gerade probt die Hausband mit dem heutigen Stargast, dieser englischen jungen R&B Sängerin. Der Name liegt mir auf der Zunge, ich komm aber nicht dran…
Ich kann das alles sehr gut beobachten, denn -und da wirds jetzt mysteriös- von der Kantine gelangt man durch eine kleine, ca. 1,30 m hohe Luke direkt ins TV-Studio, hinter die Band. Ich kann die R&B Lady beobachten, wie sie sich einsingt. Irgendwie hat sie Probleme, den richtigen Ton zu treffen. Der Bassist, ein großer, dicker Afroamerikaner mit Filzhut und beigen Anzug, schaut gelangweilt…
Ich klettere wieder zurück, nehme mir ein Sandwich vom Buffet und … wache auf.
Geschrieben von Jott am 22. September 2009 | keine Kommentare
Habe heute quasi eine waschechte SPAM-Mail erhalten!
John Cleese (jahahaaaa, DER John Cleese!) höchstpersönlich hat mir ein T-Shirt bedruckt, es zur Post getragen und an mich verschickt, ist das nicht Nett!??!

Geschrieben von Jott am 6. August 2009 | keine Kommentare
Bringt eure Kinder in die Häuser!
Deckt euch mit Wasser und Lebensmitteln ein!
DAS ENDE IST NAHE!
Twitter ist war down…

Geschrieben von Jott am 22. Juni 2009 | keine Kommentare
Willkommen bei WordPress. Dies ist Ihr erster Beitrag. Bearbeiten oder löschen Sie Ihn, und fangen Sie dann mit dem Bloggen an!
Jaja… so fängt jedes neu eingerichtete WordPress-Blog an.
Es ist ja nun nicht so, dass ich völlig unbedarft bin, was Blogs und Webseiten angeht. Und trotzdem ist mir vor 2 Wochen das passiert, was eigentlich nicht passiern darf:
Ich habe meine komplette (in Zahlen: komplette!) Datenbank gelöscht.
Alles weg… Alle Beiträge, die ich hier in den letzten 3 Jahren veröffentlicht habe, die Kommentare… alles.
OK, nach einigen Stunden des Ärgerns fragt man sich dann: Wars denn wirklich so wichtig? Fehlt dir jetzt was? Oder ist das vielleicht eine Chance, nochmal von vorne anzufangen?
Fakt ist: Im Laufe der letzten 12 Monate hat das “traditionelle” Bloggen für mich an Wichtigkeit verloren. Das konnte man auch in Anzahl und der… nennen wir es mal “Sackreis-Wichtigkeit” meiner Beiträge erkennen. Da kam schon öfter mal eine Meldung heraus, die Ich jetzt nicht unbedingt hätte kommentieren müssen…
Und doch: Die 140 Zeichen Getwitter reichen mir oft nicht aus, um meine Meinung zu den Dingen des Lebens zu erklären. Darum habe ich dieses Blog wiedererweckt.
Die Schlagzahl hier wird sicherlich nicht so hoch sein, weniger ist auch beim lieben Jott oft mehr 
Diee kurzen Beiträge sind jetzt hier bzw. rechts in der Sidebar zu finden, alles andere landet im Blog.
Also: Willkommen again, lieber Betrachter… und viel Spass beim lesen!
Geschrieben von Jott am 16. Juli 2007 | keine Kommentare
oder:
wie ich einmal einen Fuss in die Bonner Südstadt setzte…
Die Geschichte geht so:
1992 -ich war gerade mit meiner Ausbildung fertig und stürzte mich ins wilde, selbstständige Arbeitsleben- wurde eine stadtbekannte Studentenkneipe, die ehemalige Schumann-Klause, in der Bonner Südstadt renoviert. Ich half einem Freund, der die Inneneinrichtung erstellte und bekam so den Auftrag, etwas pompöses, dem neuen Namen Pathos entsprechendes beizutragen: Einen großen, nackten Fuss für den Lichthof, Schuhgröße geschätzt 250. Als Bestandteil der damaligen Gesamtkonzeption sollte er die kurz zuvor durch den Hauptstadtbeschluss empfindlich verletzten weltstädtischen Hoffnungen Bonns auf den Arm nehmen.
[mygal=fussalt]
Ich baute also den Fuss aus Styropor, in zwei Teilen, da er komplett nicht in den Lichthof zu bringen war. Alleine diese Aktion, die beiden Teile dort hinein zu bekommen, wäre eine eigene Geschichte wert…
Der Fuss wurde also vor Ort zusammengebaut und wasserfest beschichtet, es war aber klar, dass er immer mal wieder hätte ausgebessert werden müssen.
Die Jahre vergingen, die Besitzer des Pathos wechselten, genauso wie die Inneneinrichtungskonzepte. Nur der Fuss blieb im Lichthof, unverändert, nie renoviert, sich selbst und der Witterung überlassen. Ich selbst war immer seltener dort (ist nicht mein Viertel…), zuletzt war ich jahrelang nicht mehr im Pathos.
Und so habe ich ihn dann vor einigen Monaten quasi “wiederentdeckt”…
[mygal=fussneu]
Ich finde, er sieht gut aus…
Die Beschichtung der Oberfläche ist völlig hinüber, mit Moos und Schimmel bewachsen, rissig und fleckig, voller “Altersflecken”…
Mir persönlich gefällt der aktuelle Zustand sehr gut… Und ich denke, man sollte den Fuss auch so erhalten. Ich hatte kurz überlegt, den Betreibern des Pathos eine Renovierung anzubieten, aber ich würde ihn eigentlich lieber so lassen wie er ist: Verlebt, aber lebendig…
P.S.:
Wer will, könnte auch jetzt wieder Parallelen zum Zustand der Stadt ziehen, sie stimmen aber meiner Meinung nicht. Ich finde Bonn hat sich definitiv viel besser gehalten!
Geschrieben von Jott am 27. Juni 2007 | 4 Kommentare
Die Welt ist ungerecht!
Ich mein, ich gönns euch… aber…Was ist mit mir?
Was soll ich hier derweil machen?

Die Fantastischen Vier treten beim R(H)EINKULTUR Festival am 07.07. in Bonn auf!
Umsonst!
Draussen!
Und ich hocke hier bei 50 Grad (“…kein Scheiss, Mann…”) im Wüstensand…